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Spendenfahrt Cenacolo

Am Donnerstag den 30.04 machten sich Natascha und Marco mit Erlaubniss der Mitwisserin Roswitha alle samt Vorstandsmitglieder in spe auf nach Cenacolo.

Auch wenn der Verein noch in Gründung ist und wir noch keine ZVR haben, liesen wir es uns nicht nehmen und fuhren trotz Corona nach Zemendorf- Stöttera, um der Gemeinschaft Cenacolo ein paar Spenden zu bringen. Normalerweise ist der Andrang groß und man kommt dort auch nicht weg bevor die Gemeinschaft sich nicht mit Musik oder Tanz bedankt hat. 

Gerne möchten wir dieses Jahr noch des Öfteren hinfahren, um Ihnen Spenden zu bringen, daher werden wir mit der Leitung Kontakt aufnehmen, um zu fragen was wirklich benötigt wird. Außerdem wäre es uns ein Anliegen mit Euch gemeinsam zu einer Führung einen kleinen Ausflug dorthin zu machen. 

Anbei ein kleiner Auszug was Cenacolo ist und wie Sie wirken.

 

 

 

 

DIE GEMEINSCHAFT

Die Gemeinschaft Cenacolo bietet jungen Menschen in Krisensituationen – besonders bei Drogenproblemen – die Möglichkeit zu einem Neubeginn. “Gemeinsam sind wir auf dem Weg, unser Leben neu aufzubauen. Im täglichen Miteinander helfen wir uns gegenseitig, unsere Fähigkeiten zu entdecken und zu entfalten.”

Ein aktives Leben in Gemeinschaft – arbeiten und beten, Sport treiben und miteinander reden … – Cenacolo hilft jungen Menschen, ihre Wurzeln zu entdecken, Kraft zu tanken und neu zu beginnen. Das “Medikament” ist die Gemeinschaft selbst – ein einfaches Lebensmodell, das seine Kraft aus christlichen Wurzeln schöpft.

Offen ist die Gemeinschaft für alle jungen Menschen – unabhängig von Nationalität und Religion –, die Sinnfragen quälen oder in Lebenskrisen stecken. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, den Sinn ihres Lebens neu zu entdecken und einander zu helfen, der Macht von Drogen, Alkohol und anderen Süchten dauerhaft zu entkommen.

Die Kosten werden von Freunden und Wohltätern getragen.

Mehr über die Herausforderungen im Cenacolo hier.

MUTTER ELVIRA

Schwester Elvira Petrozzi, die Gründerin der Gemeinschaft Cenacolo, wollte nicht hinnehmen, dass es für die vielen Jugendlichen, die in Alkohol und Drogen verfangen waren, keine Hilfe geben sollte. Am 16. Juli 1983 eröffnete sie, unter einfachsten Bedingungen, das erste Haus in Saluzzo, etwa 60 km südlich von Turin. Das Haus war nach kurzer Zeit überlaufen, sodass die Gründung weiterer Niederlassungen notwendig wurde.

WELTWEIT

Die Gemeinschaft zählt heute mehr als 60 Häuser in Italien und der ganzen Welt (Österreich, Slowakei, Frankreich, Spanien, Portugal, Slovenien, Kroatien, Bosnien Herzegowina, Polen, Großbritanien, Irland, U.S.A., Brasilien, Argentinien, Peru, Mexico, Liberia/Afrika), und beherbergt etwa 2000 Jungen und Mädchen. In den Missionshäusern  in Lateinamerika und Afrika, kümmert sich die Gemeinschaft um verlassene Straßenkinder. Das Mutterhaus ist in Saluzzo/Italien. Das Haus in Kleinfrauenhaid im Burgenland ist derzeit die einzige Niederlassung im deutschsprachigen Raum.

Im 16. Oktober 2009 wurde die Gemeinschaft Cenacolo durch Papst Benedikt XVI. als “internationale private Gemeinschaft von Gläubigen” anerkannt.